Rubrik "Analysen"


Die Nahostfrage Teil 3 - die anglo-amerikanische Auseinandersetzung


Die 1950er und 1960er Jahre und die Eskalation des britisch-amerikanischen Ringens


Auf jeden Fall wurde die US-Politik im Nahen Osten nach der erwähnten Diplomatenkonferenz aktiv. Die USA unternahmen einen gewagten Versuch, einen Friedensschluss zwischen den arabischen Staaten und „Israel“ herbeizuführen und England aus Jordanien und dem Irak zu verdrängen. So nahm die US-Diplomatie Kontakt zu König Abdullah auf und verhandelte mit ihm über einen Deal, der, kurz gefasst, darauf hinausläuft, dass sich Abdullah von England abkehrt und den USA folgt. Dafür würden ihm die USA freie Hand bei der Angliederung des Irak und des Hidschaz lassen, um so einen aus Jordanien, dem Irak und dem Hidschaz bestehenden Staat zu schaffen. Diesem sollten außerdem Syrien und der Libanon angeschlossen werden, und zwar als Gegenleistung für einen Friedensvertrag mit „Israel“.

Die USA würden ihm auch Kredite und Hilfen gewähren, die für die wirtschaftliche Belebung des neuen Staates notwendig wären. König Abdullah stimmte dem zu und schritt zur Verwirklichung dieses Plans. Er reiste in den Irak und traf Abd al-Ilah und Nuri As-Said. Er eröffnete ihnen den Sachverhalt und forderte sie auf, sich ihm anzuschließen. Diese hingegen wussten nichts Besseres zu tun, als den britischen Botschafter in Bagdad zu kontaktieren und ihn über den Plan König Abdullahs in Kenntnis zu setzen. Die Engländer erteilten ihnen daraufhin das Verbot, ihm zu folgen. Daher gaben die beiden dem König weder eine Zu- noch eine Absage und ließen die Sache in der Schwebe. Abdullah kehrte anschließend nach Jordanien zurück und schickte nach Riad al-Sulh, damit sich dieser ihm anschließt und ihn bei dem Plan unterstützt. Riad al-Sulh, der sich offenbar den Amerikanern zugewandt hatte, stimmte dem zu.



König Abdullah I von Jordanien, er konnte von den Amerikanern für ihre Pläne gewonnen werden und wurde daraufhin von den Engländern ermordet


Die Engländer beeilten sich daraufhin, Riad al-Sulh in Amman auf dem Weg zu seinem Flug nach Beirut zu ermorden. Nur eine Woche später wurde auch König Abdullah in der Jerusalemer Al-Aqsa-Moschee ermordet, was das Resultat einer offensichtlichen, von Glubb Pasha organisierten Verschwörung war. Nur einen Tag zuvor hatte ihn der amerikanische Botschafter vor der Reise und vor Verschwörungen gewarnt. Damit war dieses Projekt gestorben. Im selben Jahr, d. h. 1952, fanden in den USA die Präsidentschaftswahlen statt, aus denen die Republikanische Partei mit Eisenhower als Sieger hervorging.

Er übernahm Anfang 1953 die Regierungsmacht. Mit seiner Regierungsübernahme verschärfte sich die Auseinandersetzung zwischen England und den USA. Denn Eisenhower war bekannt dafür, dass er die hohen US-Interessen in militärischer und internationaler Hinsicht über den jüdisch-britischen Druck stellte. Aus diesem Grund nahm der Konflikt zwischen den beiden Staaten USA und Großbritannien nun scharfe Züge an. Zu den wichtigsten Ausprägungen dessen gehörten das Entreißen Ägyptens aus britischer Hand und die Vertreibung Großbritanniens von ägyptischem Boden. Zuvor hatten die USA bereits für einen Umsturz in Syrien gesorgt, der ihren Agenten Adib Shishakli an die Macht hievte. Damit waren sowohl Ägypten als auch Syrien in amerikanische Hände geraten.



Sir John Bagott Glubb (Glubb Pasha). Er baute die jordanische Armee auf und war lange Zeit ihr Kommandant. Er galt als Schlüsselfigur britischer Kolonialpolitik im Nahen Osten und stand hinter dem Mordkomplott gegen König Abdullah I


Von diesem Zeitpunkt an waren die gesamten arabischen Länder zu einem ausgedehnten Schauplatz anglo-amerikanischen Ringens geworden. Unzählige Aktivitäten verwandelten die Region in einen Spielball, der zwischen den USA und Großbritannien hin- und herwechselte. Sichtbar wurde dies an den zahlreichen Aktionen, welche die Staaten Ägypten, Syrien, Jordanien, Irak, Saudi-Arabien und Jemen umfassten. Die meisten davon erfolgten in Syrien, da es einen Knotenpunkt mit einem generellen Potential zur Beeinflussung aller arabischen Staaten darstellt. Daher fanden in Syrien zahlreiche politische Aktionen statt, wobei die gehäuften Umstürze zu den markantesten zählten.

Kaum war Husni az-Za‘im in einer Weise hingerichtet worden, die den englischen Hass auf ihn demonstrierte, und seiner Herrschaft damit ein Ende gesetzt, begann England, die Regierungsmacht in Syrien auf demokratischer Basis aufzubauen. Großbritannien arbeitete darauf hin, Syrien dem Irak anzugliedern, und zwar als ein Schritt zur Errichtung des "fruchtbaren Halbmonds" (Das war die Bezeichnung für das Zwischenstromland im Irak, die Küstengebiete Syriens und Palästinas und das nördliche Nildelta. Diese Gebiete bilden die Form eines Halbmonds, sind sehr fruchtbar und gelten als Wiege menschlicher Zivilistaion) . Es kam daraufhin tatsächlich zu Wahlen in Syrien. Auch eine Verfassung wurde niedergelegt. Die Volkspartei beherrschte zusammen mit der Nationalen Partei nun die Macht im Staat, und beide kündigten in ihren Parteiprogrammen eine Union mit dem Irak an.



Gebiet des fruchtbaren Halbmonds


Die USA versuchten ihrerseits die Bemühungen Englands zu torpedieren, ohne dass sich jedoch die passende Gelegenheit dazu fand, bis Adib Al-Shishakli an die Macht kam. Die Macht übte er zunächst hinter den Kulissen aus und schließlich in offener Form. Er erhob sich selbst zum Präsidenten der Republik, womit Syrien in die Hände der USA wechselte, was bis Februar 1954 anhielt. Dann nämlich unternahmen die Vasallen Englands mit irakischer Unterstützung einen Putsch gegen Al-Shishakli, womit Syrien wieder in die Hände der Engländer fiel und man erneut zur parlamentarischen Herrschaft zurückkehrte.



Adib Shishakli, auch er putschte in Syrien im Interesse Amerikas


Nassers Aufstieg zum Volkstribun


In dieser Zeit begann England damit, den Bagdad-Pakt in die Realität umzusetzen. Und kaum hatte das Jahr 1955 begonnen, geriet die Region in eine erbitterte Phase harten anglo-amerikanischen Ringens. Die USA begannen über den Weg Ägyptens, das Spiel von Befreiung, Einheit und Sozialismus zu inszenieren. Nasser begann damit, sich stellvertretend für die USA mit den Engländern eine bittere Schlacht zu liefern. Auf Weisung der USA handelte er einen großen Waffendeal mit dem Ostblock aus und suggerierte den Völkern, er habe dies für den Kampf gegen „Israel“ und zu dessen Vernichtung getan. Dies löste ein gewaltiges Echo bei den arabischen Massen aus. Nasser adoptierte auch den arabischen Nationalismus und erklärte Ägypten zu einem arabischen Staat, was er in der Staatsverfassung Ägyptens verankern ließ. Er rief zur sozialen Gerechtigkeit und zur Einheit auf. Diese Aktionen führten dazu, dass sich die arabischen Volksmassen um ihn scharten und er zu einem Pol der arabischen Länder wurde.

Dazu hat auch die von den USA angewandte Vorgehensweise beigetragen, um England zu vertreiben und Unruhe unter den Bewohnern der Region zu erzeugen. Ungeachtet der damals tief sitzenden Feindschaft zwischen den USA und der Sowjetunion (Russland) wandten die USA nämlich Mittel an, um die Sowjetunion in die Region zu locken, sie dort zu einem internationalen Faktor zu erheben und gegen England einzusetzen. Trotz des Kampfes der USA gegen den Kommunismus überzeugten sie Nasser, den Regenten Ägyptens, vom Sozialismus und dessen Propagierung. Der Waffendeal Ägyptens mit dem kommunistischen Block stellte einen Faktor dar, mit dem die Sowjetunion (Russland) Zugang zur Region fand.

Nassers Werbung für den Nationalismus war der Hauptfaktor für die Wiederbelebung des arabischen Nationalismus, nachdem dieser bereits ausgestorben bzw. so gut wie ausgestorben war. Die Adoption des Sozialismus, der sich aus der Idee der sozialen Gerechtigkeit entwickelte, stellte einen effektiven Faktor für den Linksruck in der öffentlichen Meinung der Region dar. Das Attackieren ausländischer Bündnisse, vor allem des Bagdad-Pakts, war besonders wirksam, um von Nasser den Verdacht des Vasallentums gegenüber Amerika abzulenken, insbesondere da er den amerikanischen Imperialismus attackierte. So hatte das gesamte arabische Volk nicht den geringsten Zweifel daran, dass Nasser der große Retter war, der von Allah zu dieser Umma geschickt wurde, um sie vom Kolonialismus zu befreien.



Ägyptens Präsident Gamal Abdel Nasser. Von den arabischen Massen als Retter und Erlöser gesehen, war er nichts weiter als ein wirkungsvolles Instrument amerikanischer Kolonialpolitik


Daher klammerten sich alle Menschen an ihn – mit Ausnahme einer einzigen Gruppe, die versuchte, ihn zu entlarven, und ihn attackierte. Doch dies zeigte nicht die geringste Wirkung. Nasser beherrschte die öffentliche Meinung vollständig. Mit dieser Dominanz befanden sich die Vasallen Englands in Jordanien und im Irak in ihrer Eigenschaft als Regenten auf wackeligem Boden. Ebenso war es um die Popularität der Vasallen Englands in Syrien und im Libanon schlecht bestellt. So entstand das ideale Klima für die USA, um den englischen Einfluss zu beseitigen, ohne dass die Region merkte, dass die stattfindenden Handlungen der Einflussnahme Amerikas auf die Region dienten, um die Stelle Großbritanniens einzunehmen. Der Region hätte bewusst sein müssen, dass sie verpflichtet gewesen wäre, den Kolonialismus beider Staaten, den der USA und Großbritanniens, loszuwerden, anstatt den einen durch den anderen zu ersetzen.

In dieser Zeit kam es in Syrien zu internen Entwicklungen, deren Triebfeder die Anziehungskraft Nassers auf das Volk war. Die Baath-Partei hatte sich mit der sozialistisch-arabischen Partei zu einer Einheit zusammengetan. Diese Allianz sorgte für eine Präsenz der Baath-Partei in der Armee. Beide Parteien erhoben die Slogans „Einheit, Freiheit, Sozialismus“ zu ihrer Devise. Beide zusammen konnten sie die Macht im Land beeinflussen, sie beteiligten sich auch tatsächlich an ihr. Sie witterten in Nasser und in dem, was er propagierte, eine Chance, das Volk um sich zu scharen, und markante Schritte auf dem Weg der angestrebten sozialistischen Einheit zu setzen.

Und so wurde Syrien von Regierungen beherrscht, die von der Baath-Partei dominiert wurden, um sich vor deren Übel zu schützen und aus Furcht vor deren vermeintlicher Popularität im Volk, die man fälschlicherweise annahm. Deswegen war Syrien faktisch gesehen auf Seiten der Engländer, wurde aber von den Ideen der Einheit und des Sozialismus beherrscht, weil diese so einen Einfluss auf die öffentliche Meinung ausübten. Schließlich verstaatlichte Nasser den Suezkanal, und es kam zur Suezkrise 1956 und dem Angriff der Drei-Staaten-Allianz  auf Ägypten (Die Drei-Staaten-Allianz bestand aus Großbritannien, Frankreich und Israel). Die Popularität Nassers stieg nun ins Unermessliche. Die Vasallen Englands wagten sich von da an nicht mehr auf die Bühne; ihre Stimme wurde immer leiser und war fast nicht mehr zu vernehmen.



Der falsche Erlöser lässt sich feiern


Im August 1957 kam es zu einem Treffen einiger Offiziere, bei dem sie die Regierungstreue Syriens gegenüber dem Westen thematisierten sowie das Ausmaß, zu dem das Land vom westlichen Einfluss durchdrungen war. Sie entschlossen sich, die Regierungsgewalt unter ihre Kontrolle zu bringen, die Regierung aber im Amt zu belassen. Mit anderen Worten sollten der Präsident der Republik sowie der Premierminister in ihren Ämter bleiben, während sie, die Generäle, die Angelegenheiten steuern und die Regierungsbelange wahrnehmen. In der Tat sorgten sie für die Loslösung Syriens vom westlichen Kolonialismus. Vorher war Syrien de facto in englischer Hand. Nach außen galt es jedoch als an Amerika gebunden. Denn die vorherrschenden Ideen waren die gleichen, für die Nasser warb, nämlich Freiheit, Sozialismus und Einheit.

Die Baath-Partei, die in der öffentlichen Meinung außen vor stand, erschien nach außen hin als Freund Nassers bzw. als sein Verbündeter. Ihre Loslösung vom Westen galt deswegen als gegen die USA gerichtet, auch wenn sie in Wahrheit eher gegen die Engländer gerichtet war als gegen die USA. Trotzdem nahmen die Engländer diese Trennung stillschweigend hin und rührten keinen Finger. Die USA hingegen waren vollkommen außer sich und in offensichtlicher Nervosität bemüht, den Offiziersaufstand zu zerschlagen, damit Syrien wieder ins westliche Gehege zurückkehrt. Zahlreiche Versuche wurden zu diesem Zweck unternommen, die jedoch alle fehlschlugen.



Miles Copeland, verantwortlicher CIA-Agent für den Nahen Osten in den 1950er und 1960er Jahren. Er wirkte beim Aufbau Nassers zum Volkstribun entscheidend mit und war auch nach Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Ägypten sein Verbindungsmann zur US-Administration. Details dazu findet man auch in seinem Buch: "The Game of Nations"


Nach dem Unvermögen Amerikas, das Problem zu beheben, trat Nasser in Erscheinung, um sich des Problems anzunehmen. Er entsandte Mahmud Riad, der sich um eine Föderation zwischen Syrien und Ägypten bemühte, wobei Ägypten die Herrschaft in Syrien in die Hand nehmen sollte. Dadurch konnten die USA die Kontrolle erneut an sich reißen und arbeiteten nun darauf hin, Großbritannien aus dem Irak und Syrien zu vertreiben. Mit Beginn des Jahres 1958 kam es zur Revolution im Libanon und anschließend im Irak. Syrien, der Irak, der Libanon und Ägypten waren nun in US-Hand. Den Engländern blieb lediglich Jordanien erhalten. Doch Nasser blieb ihnen auch dort an den Fersen, so dass sie fast vollständig aus der Region verdrängt wurden. Großbritannien kapitulierte aber nicht und agierte weiter von seiner Basis Jordanien aus.


Mit Beginn des Jahres 1961 hatte es seine Macht in Syrien ausgebaut. Sämtliche politischen Kräfte – die Volkspartei, die Nationalpartei und die Baath-Partei bzw. die Baath- und die sozialistische arabische Partei – rotteten sich gegen Nasser und gegen die Union zusammen. Es erfolgte die Abspaltung Syriens von Ägypten, und die Vasallen Englands kehrten wieder an die Macht zurück. Doch die USA putschten nun im Irak Abdulkarim Qasim aus dem Amt, nachdem dieser sich ihnen gegenüber aus dem Vasallentum gelöst und sich den Kommunisten zugewandt hatte. Im Irak bildete sich nun eine proamerikanische Regierung, die von der Baath-Partei geführt wurde. Sie war darum bestrebt, die Situation in Syrien und Jordanien dahingehend zu verändern, dass sie beide dem Irak angegliedert werden.


Dies weckte wiederum die Sorgen der Engländer, worauf ihre Vasallen in Damaskus einen inszenierten Umsturz durchführten und die Baath-Partei als Deckmantel ihrer Herrschaft benutzten. Im Jahr 1971 allerdings, nachdem Hafiz Al-Assad nach Ägypten gereist und der Viererunion  beigetreten war, kehrte er mit verändertem Antlitz nach Syrien zurück. Dort wurde er davon überzeugt, dass er trotz seiner Zugehörigkeit zum nusairitischen Alewitentum Präsident der Arabischen Republik Syrien werden könne. Damals schien es, als ob die USA dahinter steckten und ihm den Rücken stärken würden, solange er ihnen folgte. Ägypten würde seine Leute in Syrien dazu anhalten, ihn zu unterstützen. Des Weiteren würde sich Ägypten mit den USA im Rücken um die Beseitigung aller Hindernisse kümmern, die Assads Einsetzung als Präsident der Republik im Wege stünden, da er Alewit war und die Menschen in Syrien nur einen Muslim und keinen Alewiten als Präsidenten akzeptieren würden.


Auf diese Weise ebneten ihm die USA den Pfad und räumten ihm die Schwierigkeiten aus dem Weg, nachdem er sich einverstanden erklärte, ihnen zu folgen. Die Realisierung dieses Vorhabens wurde nun in Angriff genommen. Assad arbeitete schrittweise daraufhin, Präsident der Republik zu werden. Hierzu stattete er zunächst dem Norden einen Besuch ab und nahm anschließend Kontakte zum Volk auf. Nachdem er sah, dass das Volk dem Regenten folgt und keine offenkundige Opposition gegen ihn vorhanden war, ging er zur praktischen Umsetzung über. So wurde Hafiz Al-Assad für das Amt des Präsidenten der Arabischen Republik Syrien nominiert. Der 12. März 1971 wurde als Wahltermin festgelegt und Assad Präsident der syrischen Republik. Syrien geriet damit erneut in die Klauen der USA und blieb es bis zum heutigen Tag.



Der Alewit Hafez Al-Assad wurde mit Hilfe Ägyptens Präsident und despotischer Herrscher über das muslimische Syrien


Dies sind Beispiele für das anglo-amerikanische Ringen in Syrien, das die stärkste Ausprägung des Konflikts verkörpert. Was die übrigen arabischen Staaten betrifft, blieb Jordanien der englischen Kontrolle unterworfen. Das Volk besteht nämlich zu zwei Dritteln aus Palästinensern, von denen viele von der Versorgungskarte der Vereinten Nationen und vom Einkommen ihrer im Ausland beschäftigten Kinder leben. Das verbleibende Drittel besteht aus den Beduinen Ostjordaniens, von denen die meisten von den Gehältern ihrer Söhne in der Armee leben. Daher fanden die USA in Jordanien nicht den fruchtbaren Boden vor, den sie in Syrien vorgefunden hatten.


Es erfolgten dort keine politischen Handlungen, in denen das internationale Ringen hätte sichtbar werden können, abgesehen von den Protesten gegen den Bagdad-Pakt und dem von König Hussein inszenierten Putschversuch 1957, den er vorgaukelte, um einige Agenten Nassers aus dem Land zu treiben. Demzufolge kann man nicht sagen, dass in Jordanien irgendwelche nennenswerten politischen Handlungen stattgefunden hätten, die im Bezug zum anglo-amerikanischen Ringen stünden, auch wenn das Land aufgrund seiner gewaltigen Schätze im Erdinneren und unter Wasser zu den bedeutendsten Plätzen gehört, um die sich der anglo-amerikanische Konflikt dreht.


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  ZITATE


Umar Ibn Al-Khattab

Wir sind ein Volk, dem Allah mit dem Islam machtvolle Würde verliehen hat. Sobald wir Würde anderswo suchen als im Islam, wird Allah uns erniedrigen!

Umar Ibn Al-Khattab, Prophetengefährte und zweiter, rechtgeleiteter Kalif der Muslime

 

 
  HADITHE

Ibn Omar sprach: Ich hörte den Gesandten Allahs (s.) sagen:

"Wer eine Hand aus dem Gehorsam gegenüber Allah zieht, trifft Allah am Jüngsten Tage ohne Argument. Und wer stirbt und im Nacken keine Bai´a trägt, der stirbt einen Tod der Dschahiliyya!"

(Muslim)

 
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