Kopftuchsteuer - Der Hass gegen den Islam kennt keine Grenzen |
Der niederländische Rechtsextremist Geert Wilders hat im Parlament eine “Kopftuchsteuer” von 1.000 Euro pro Jahr für muslimische Frauen gefordert. “Jede Frau, die ein Kopftuch tragen will, soll zunächst eine Lizenz beantragen müssen", sagte Wilders. Ziel dieser Kopftuchsteuer sei es unter anderem, muslimische Frauen vom Tragen der Kopfbedeckung abzubringen. Dadurch könne zudem der Staatshaushalt der Niederlande aufgebessert werden, so Wilders. Moscheen, Kopftücher und männliche Muslime mit Bärten und langen Gewändern “verschandeln das Stadtbild in den Niederlanden”. Die Vertreter aller Parteien lehnten den Vorschlag als absurd ab. Der Franktionsvorsitzende der Democraten 66, Alexander Pechtold, bezeichnete die Rede von Wilders als fremdenfeindlich und rassistisch. Die SP-Abgeordnete Agnes Kant erwiderte, das Wilders sich immer weiter in eine lächerliche Lage manövriert. Immigrationskosten Geert Wilders hatte überdies Anfang September eine parlamentarische Anfrage gestellt, welche Kosten durch die Immigration in den Niederlanden entstehen würden. Der Minister für Immigration lehnte die Anfrage allerdings ab, da keine Buchhaltung über verschiedene Gruppierungen in der Gesellschaft geführt werde. (sa) |


